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22.10.2018

Querfeldeinturnier 2018

Für viele Golfer ist das Querfeldeinturnier der Höhepunkt der Saison, weil sie diese Art des Golfspiels mögen. Nicht weil ihr Spiel immer ein Querfeldein, sondern weil sie es einfach nur toll finden, wenn man die Bahnen atypisch spielen muss und damit den Reiz erhöht.

Andere hingegen finden das drittletzte Turnier jeder Saison einfach nur blöd. Vielleicht, weil man sein Handicap nicht verbessern kann. Was ich hingegen blöd finde, denn die permanente Jagd nach einer Verbesserung des Handicaps raubt irgendwie den Spaß am Spielerischen. Den Spaß an riskanten, spektakulären Schlägen. Schläge, die man beim Lochspiel einsetzt und eben bei Querfeldein. Beides, also das rein taktische Verhalten auf dem Platz und auch die reinen Lustschläge, in einem angemessenen Verhältnis, ist wahrscheinlich optimal für den Saisonablauf.

Wobei am Sonntag den 21.10., bei dem Querfeldein 2018, das auf den zweiten 9 Löchern als Scramble Stableford stattfand, das obige Verhältnis von Taktik und Lust bei vielen Paarungen schon nah ans Optimum herankam. Aber, auch wenn es bei einigen nicht so recht klappte, weil die Lust am Frust die Oberhand behielt, so stand doch zumindest der Spaß an erster Stelle. Dafür sorgte natürlich auch das Wetter, das sich von der allerbester Altweibersommerseite zeigte und für optimale Bedingungen sorgte. Zwar etwas untypisch für ein Querfeldein im Oktober, aber einfach nur umwerfend schön.

Untypisch war auch das Siegerteam im Brutto, weil es nicht in der klassischen 2 Männer-2 Frauen Konstellation auflief, sondern von einer bärenstarken Dame gebildet wurde, die 3 Männer, spielerisch starke Männer wohlgemerkt, im Anhang hatte und diese anscheinend so gut anführte, dass der unangefochtene Sieg im Gesamtbrutto heraussprang. 20 Bruttopunkte auf nur 9 Löchern sind schon ein Wort. Die Nettosieger hingegen traten hingegen durchweg in der obigen 2:2 Formation an, die sich aber als sehr erfolgreich herausstellte.

Egal, ob man das Querfeldein nun mag oder nicht, es ist aber ein eindeutiges Zeichen, dass die Saison so langsam zu Ende geht und das stimmt fast alle Mitglieder etwas wehmütig. Berechtigt, denn der Winter im Habichtswald lädt nicht unbedingt zum Golfspiel auf Wintergrüns ein und somit sieht man sich meist erst im Frühjahr wieder. Außer man zeigt Engagement und kommt zu den Terminen, an denen die internen Dinge, wie „neue Grüns“ und dergleichen, vorgestellt werden.

Brutto gesamt
1.    Brigitte Schmidt
Darius Lach
Dr. Oliver Schmidt
Andreas Kraechter                           20 BP

Netto gesamt
1.    Wolfgang Höhne
Susanna Nolden
Jürgen Klüver
Alice Klüver                                        31 NP

2.    Werner Frensel
Björn Werner
Claudia Hill
Christina Nelz                                        31 NP

3.    Thomas Franke
Wilhelm Dörfler
Martina Franke
Iris Dörfler                                              30 NP