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07.10.2018

Der Tag der Gabriele Hartung

Mit dem Preis der Volksbank Kassel Göttingen am 6.10.2018 ging die Turniersaison im GC Kassel-Wilhelmshöhe so langsam zu Ende. Aber, wie es sich für eine tolle Saison gehört, mit einem richtigen Paukenschlag.

v.l. Prof. Dr. Rolf Effert, Dr. Aurelia Dimpfl, Waldemar Lenze, Leonard Lorenz, Ralf Langguth, Hartmut Schreiber, Gabriele Hartung, Zdenka Fischer, Joschi Burjan und Bettina Ludewig-Husheer

v.l. Waldemar Lenze, Leonard Lorenz, Ralf Langguth, Hartmut Schreiber, Gabriele Hartung,

v.l. Waldemar Lenze, Gabriele Hartung, Ralf Langguth

Ein Tag zum Heldenzeugen, wie man landläufig sagt, oder wie man in Golferkreisen dezenter vermerkt: ein Tag zum Birdies lochen.  Das Wetter war wie gesagt allererste Sahne, ein Spätsommertag vom Feinsten, so dass man richtig gute Ergebnisse erzielen konnte. Was ein Mitglied, das sonst nicht so unbedingt im Rampenlicht steht, auch mit Bravour bewerk stelligte. Ralf Langguth trumpfte mit 47 Nettopunkten so richtig auf und „musste“ dadurch den ganzen Fotografenrummel über sich ergehen lassen und von allen Siegerfotos herab lächeln. Machte er aber gekonnt und anscheinend auch gern.

Aber, wie oben erwähnt, war es der Tag der Gabriele Hartung. Sie räumte ab, was bei den Damen zum Abräumen da war. Sieg in der Bruttowertung, Sieg beim Longest Drive und Sieg beim Nearest to the Pin. Mehr geht nicht. Wahnsinns Leistung und ein dezentes Zeichen, dass man in jedem Alter erfolgreiches Golf spielen kann. Wenn man es denn kann! Körperlich und Golftechnisch. Und sie kann es! Dass die Bruttowertung der Männer an den Serientäter Waldemar Lenze ging, war nicht unbedingt eine Überraschung. So gleichmäßig und erfolgreich wie jetzt hat er in seiner langen Karriere selten gespielt. Ein Paradebeispiel für Zuverlässigkeit und Konzentration.
Eine faustdicke Überraschung aber war der Sieg von Gerhard Müsch beim Longest Drive auf der Bahn 11. Man hätte ihm an sich alles zugetraut, vorn beim NttP auf jeden Fall und auch im Netto hätte man ihn ganz oben vermutet, aber beim LD eher nicht. Aber er hat an diesem Tag anscheinend so richtig brachial gegen den Ball gesemmelt und er hat damit den LD gewonnen. Gerhard, du mutierst zum Abschlagmonster!

Ja, das war es dann auch für diese Saison mit den gesponserten, vorgabenwirksamen 18-Loch Turnieren. Aber dies soll jetzt kein wehmütiger Blick auf eine wettertechnisch recht eigenartige Saison werden, sondern ein abschließendes Kompliment an all die Sieger, die  an diesem Samstag, den 6. Oktober nochmal gezeigt haben, dass man sein Handicap auch auf einem schwer zu spielenden Platz (z.B. Bahn 6) deutlich verbessern kann.
Und dass man sich nicht allzu große Sorgen bezüglich des Alterns und der damit verbundenen Leistungen im Golfsport machen sollte, wie uns allen Hartmut Schreiber mit seinem Sieg in der Nettowertung A mit 41 Nettopunkten zeigt. Und genau seine Einstellung zum Golfsport, ehrgeizig aber nie verbissen oder gar unsportlich, sollten wir in die Winterpause mitnehmen und uns auf die nächste Saison freuen.

Brutto, weiblich
1.    Gabriele Hartung      16 BP

Brutto männlich
1.    Waldemar Lenze        25 BP

Netto
Klasse C ( 25,2 -)
1.    Ralf  Langguth                          47
2.    Dr. Aurelia Dimpfl                      45
3.    Prof. Dr. Rolf Effert                    37


Klasse B ( 18,2-25,1)
1.    Leonard Lorenz                   39
2.    Bettina Ludewig Husheer    35
3.    Zdenka Fischer                    34


Klasse A (bis 18,1)
1.    Hartmut Schreiber                41
2.    Joschi Burjan                        38
3.    Jens Kahl                              34

Bahn 11  Longest Drive
Gabriele Hartung
Gerhard Müsch

Bahn 12 NttP
Gabriele Hartung
Tom Artner