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10.06.2018

Kein Heimvorteil beim 16. Audi Quattro Cup 2018

Für den 9.6.2018 hatte das Audi Zentrum Kassel durch die Herren Schneider, Büttel und Putz zur 16. Auflage des beliebten Audi Quattro Cups in den GC Kassel-W. geladen und sage und schreibe 84 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt

v. l. Torsten Ebert, Michael Händel, Dr. Ulrich Wernhard, Hartmut Schreiber, Ferdinand Schneider (Geschäftsführer Audi), Nico Schellhase, Sebastian Topel, Torsten Putz, Kai Rode, Marek Brena

Fotos die Netto Sieger: Sebastian Topel, Ferdinand Schneider (Audi), Nico Schellhase und Torsten Putz (Audi)

Der Hauptgrund für diese wahnsinnig hohe Beteiligung ist natürlich der, dass der Audi Quattro Cup eine äußerst attraktive Veranstaltung ist, die als Vierer mit Auswahltreibschlag Stableford gespielt wird und bei der man sich als Netto Sieger für das Deutschlandfinale am 27.-29.8.18 im Sport & SPA Resort A-Rosa Scharmützelsee bei Berlin qualifizieren kann. Also schon ein guter Grund, sich bei diesem Turnier ein wenig mehr anzustrengen und mit seinem Partner das Optimum aus den Schlägern heraus zu kitzeln.

Aber auch die Tatsache, dass die neuen Grüns auf der 10, der 17 und der 18 das erste Mal bespielt werden durften, hat bestimmt bei dem ein oder anderen die Meldung für dieses Saisonhighlight an diesem heißen Samstag beeinflusst. Wobei der überwiegende Tenor der Teilnehmer einfach nur positiv war. Ob es am Turnierbedingten Adrenalin lag oder ob die neuen Grüns wirklich so gut anzuspielen sind, wird die Zukunft zeigen, aber, wie gesagt, Lob von allen Seiten.

Ob die Tatsache, dass die Kasseler Turnierteilnehmer noch nie auf die drei Grüns gespielt hatten, den Heimvorteil so negativ beeinflusste, dass sowohl der Netto als auch der Brutto Sieg an auswärtige Teams ging, weiß man nicht. Aber mit Nico Schellhase (GC Schloß Meisdorf) / Sebastian Topel (GC ACAMED), die mit guten 39 NP den begehrten Qualiplatz fürs Deutschlandfinale gewinnen konnten, und mit Marek Prena (GC Bad Arolsen) / Kai Rode (GC Gut Wissmannshof), die Brutto Sieger, setzten sich Paarungen durch, die unseren Platz nicht unbedingt gut kennen und die drei neuen Grüns daher völlig unbedarft angegriffen haben.

Auf der gefürchteten Bahn 11 fand der Longest Drive Wettbewerb statt, den Maggi Blum bei den Damen und Marek Prena bei den Herren gewinnen konnte. Wobei wiederum festzustellen ist, dass es manchmal ein Vorteil ist, wenn man unbedarft abschlagen kann. Ja und last not least wurde der Nearest to the Pin Contest auf der neuen 17 ausgetragen, wobei Sibylle Weidner sich bei den Damen mit 3,33 m durch setzte und Matthias Kraul mit 6,60 m bei den Herren.
Was soll man bei einem solch perfekten Turnier über die Siegerehrung und die dargebotenen Köstlichkeiten berichten? Einfach nur große Klasse! Aber, mal ehrlich, das haben alle Teilnehmer im Stillen auch erwartet und man darf sagen, dass sie absolut nicht enttäuscht wurden und sich auf ihre neue Chance in 2019 jetzt schon freuen.

Die Sieger:

Brutto

1. Marek Prena / Kai Rode             26 BP

Netto

1. Nico Schellhase / Sebastian Topel                            39 NP
2. Thorsten Ebert / Michael Händel                              38 NP
3. Hartmut Schreiber / Dr. Ulrich Wernhard                  36NP