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20.05.2018

Schön, dass es sowas noch gibt

Zum einen das Pro Shop Turnier und zum anderen sowas wie Verbundenheit und Freundschaft. Gerade in Facebook angehauchten Zeiten, in denen der Begriff Freundschaft einen arg oberflächlichen Touch bekommen hat, ist es schön, dass es die old fashioned Bedeutung noch gibt.

Die Sieger strahlen mit Heidi und Paul Smith um die Wette

Heidi Smith, Agnes Fischer, Dr. Maximilian Peter und Paul Smith

So war es für viele Mitglieder selbstverständlich, dass man am 19 Mai, also am Pfingstwochenende, bei dem Turnier von Heidi und Paul Smith teilnimmt, obwohl viele andere Verpflichtungen lockten. Freundschaft ist nicht nur „Daumen hoch“ im Internet, sondern da zu sein, wenn es die Freundschaft erfordert. Und es waren sehr viele da (über 60 Spieler/innen). Sogar bei der Siegerehrung, die von unserem Headpro Paul Smith wie gewohnt launig aber diesmal mit sonnenbeglückter Haut eingeleitet wurde. Britische Bräune beinhaltet nun mal einen unübersehbaren Stich in die schöne Farbe Rot.

Und es war sonnig (s. Paul Smith) an diesem Samstag oben im Habichtswald. Und es herrschten exzellente Bedingungen dort. Und zumindest der erste Flight bewies, dass man den Platz, ohne zu hetzen, locker weit unter der Sollzeit bespielen kann. Aber nur der erste. Und es wurde zum Teil hervorragendes Golf in den drei Handicap-Klassen gespielt, wobei gerade die Ergebnisse in der Top-Klasse A (bis HCP 14,4) überdurchschnittlich gut waren. Man musste schon 40 Nettopunkte erspielen, um diese zu gewinnen. Was in beeindruckender und ultrasportiver Manier Lambert Lorenz gelang.

Etwas dezenter ging es in der B Klasse zu. Dort reichten die 34 Netto Punkte  von Björn Werner aus, um sich an die Spitze zu setzen und den Preis am Abend aus der Hand von Andrea Klug und Paul Smith entgegen nehmen zu können. Ein guter Golfer erspielt nun mal nur die Punkte, die er gerade so zum Sieg benötigt. Und hebt sich die Birdies für Situationen auf, wenn es mal eng wird.

Dass die Nettoergebnisse der C Klasse naturgemäß etwas besser ausfallen, liegt nun mal auf der Hand, aber auch dort sind 40 Netto Punkte ein Topresultat und die muss man wie Dr. Erhard Biermer erst mal spielen. Außerdem ist er kein megaheißer Youngster, der seine Handicap Grenze noch lange nicht erreicht hat, sondern ein Etablierter, der einfach nur einen Sahnetag erwischt hat und stolz auf seine Leistung sein darf. Aber dass man mit 36 Punkten, wie z.B. Michael Händel, nicht unter die drei Besten kommt, zeigt auch, wie gut das Niveau an diesem Tag in dieser Klasse war.

Brutto Könige gab es natürlich auch. Das Brutto ist ganz einfach die Königsklasse der golftechnischen Zählarten. Deshalb Ehre wem Ehre gebührt und die Nennung der beiden Brutto Wertungssieger zum Schluss. Bei den Damen gewann mit 17 Punkten Agnes Fischer und bei den Herren war Dr. Maximilian Peter der Beste von allen. Ach, last but not least bleibt mir noch zu erwähnen, dass Heidi Smith sich nicht in ärztliche Behandlung begeben musste, um die vielen blauen Flecken, die sie sich bei den Unmengen an zum Teil innigsten Umarmungen zugezogen hat, behandeln zu lassen. Es sind nun mal Zeichen von echter Verbundenheit und solche muss man mannhaft ertragen. Auch als Frau.


Klasse C (23,4-54)
1.    Dr. Erhard Biermer                     40
2.    Dr. Andrea Neubauer                 38
3.    Dr. Aurelia Dimpfl                       37

Klasse B (14,5-23,3)
1.    Björn Werner                              34
2.    Dr. Claus Hunold                        33
3.    Andreas Kraechter                     33

Klasse A (bis 14,4)
1.    Lambert Lorenz                                40
2.    Waldemar Lenze                              38
3.    Olaf Danz                                         32

Brutto Damen
Agnes Fischer               17 BP

Brutto Herren
Dr. Maximilian Peter      28 BP