Kopfleiste

Regeln

Platzregeln des Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe e.V.

  1. Ungewöhnliche Platzverhältnisse
    (Boden in Ausbesserung, unbewegliche Hemmnisse: Regel 16.1):
    1. Boden in Ausbesserung ist durch weiße Einkreisungen und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Linie.
    2. Eine straflose Erleichterung nach Regel 16.1 darf bei Maulwurfhügeln - egal ob frisch oder bearbeitet - auf dem gesamten Gelände in Anspruch genommen werden.
      Eine Erleichterung darf auch in Anspruch genommen werden, wenn lediglich der Stand des Spielers betroffen ist.
    3. Auch ohne Kennzeichnung ist folgendes Boden in Ausbesserung:
      - frisch verlegte Soden.
      - mit Kies verfüllte Drainagegräben.
    4. Mit Pfählen, Manschetten, Bändern, Gießringen oder Seilen gekennzeichnete Anpflanzungen sind ungewöhnliche Platzverhältnisse.
    5. Der Elektrozaun ist ein unbewegliches Hemmnis.
    6. Sämtliche fest eingebauten Sprengwasserauslässe sind unbewegliche Hemmnisse.
  2. Bahn 6:
    Der zwei Meter hohe Zaun im Wald links der Bahn ist die Ausgrenze.
  3. Penalty Area (Regel 17):
    Penalty Areas sind durch rote Pfosten und/oder Linien gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt der Verlauf der Linie. Für die Penalty Area beidseitig der Bahn 11 darf die Dropzone direkt hinter dem Damenanschlag benutzt werden (Regel 17 besteht weiterhin).
  4. Spielverbotszone (Regel 2.4):
    Eine Spielverbotszone ist der Bereich einer roten Penalty Area, der durch rote Pfähle mit grünen Köpfen z.B. auf Bahn 3 und Bahn 18 (Bachlauf) gekennzeichnet ist. Liegt der Ball in einer Spielverbotszone, darf der Ball nicht gespielt werden wie er liegt und es muss Erleichterung in Anspruch genommen werden (Regel 17.1d). Die Spielverbotszone darf nicht betreten werden.

Alle anderen bislang geltenden Platzregeln sind aufgehoben.

Hinweis: Spielunterbrechung

  • Signal wegen gefährlicher Situation (Regel 5.7b sofortige Spielunterbrechung):Eein lang anhaltender Ton einer Sirene.
  • Frühere Spielunterbrechung bei Blitzgefahr obliegt der Eigenverantwortung des Spielers
  • Signal für sonstige Unterbrechung: drei kurze Töne einer Sirene
  • Signal für Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt zwei kurze Töne einer Sirene

Allgemeine Spielordnung des Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe e.V.

  1. Allgemeine Spielleitung
    Die allgemeine Spielleitung im Rahmen des allgemeinen Spielbetriebes während der Saison wird durch den Spielausschuß wahrgenommen. Dem Spielausschuß im GC Kassel-Wilh. gehören an:
    • Spielführer/-in
    • Pro´s
    • Jugendwart/-in
    • Captain der 1. Mannschaft
    • Captains:
      • Senioren
      • Damen
      • Herren
  2. Wettspielleitung
    Für Wettspiele wird die jeweilige Leitung in der Wettspielausschreibung festgelegt. Die Wettspielleitung besteht aus drei Personen, sie kann einen oder mehrere Platzrichter einsetzen.
  3. Vorgabenausschuß
    Der Vorgabenausschuß des Clubs wird aus 5 Mitgliedern des Spielausschusses gebildet. Ihm gehören an:
    • Spielführer/-in
    • Headpro
    • Jugendwart/-in
    • Captain der 1. Mannschaft
    • im Wechsel ein Captain:
      • Senioren
      • Damen
      • Herren
  4. Grundsätze für Wettspiele
    1. Einzelwettspiele werden in 3-er Gruppen gespielt.
      Die Startfolge ist 10 Minuten.
      In Vierer – Wettspielen und Anfängerturnieren ist die Startfolge 12 Minuten (ausgenommen „Klassischer Vierer“).
    2. Wünsche für eine bestimmte Startzeit oder Einteilung in eine bestimmte Startgruppe werden generell nicht berücksichtigt. Die Reihenfolge der Starts wird von der Wettspielleitung festgelegt. Der Bewerber muß zu der von der Spielleitung festgesetzten Zeit abspielen. Verspätungen bis zu 5 Minuten werden im Zählspiel mit zwei Schlägen am ersten Loch und im Lochspiel mit Lochverlust am ersten Loch bestraft. Bei Verspätungen von mehr als 5 Minuten erfolgt Disqualifikation.
    3. Es ist Höflichkeitspflicht aller Bewerber, um eine angemessene Vorbereitung vor dem Start (Tausch der Scorekarten / Markierung der Bälle / ggf. Einweisung durch den Starter, etc.) zu gewährleisten, sich spätestens 8 Minuten vor der festgelegten Startzeit in der Nähe des 1. Abschlags zur Verfügung des Starters einzufinden (ohne die Gruppe zu stören, die gerade abschlägt).
    4. Die Wettspielteilnehmer sind gehalten, zügig zu spielen. Kann eine Gruppe ihren Platz innerhalb eines Wettspiels nicht halten und verliert mehr als eine Spielbahn auf die vor ihr spielende Gruppe, hat sie nachfolgende, schneller spielende Gruppen unverzüglich durchspielen zu lassen.
    5. Für Wettspiele sind folgende Höchstspielzeiten festgesetzt, bei deren Überschreitung ebenfalls nach Regel 5.6 a verfahren wird:
      Stableford 4:25 Stunden
      Zählspiel 4:40 Stunden
      Klassischer Vierer 3:55 Stunden
      Vierer-Auswahldrive 4:40 Stunden
      Vierball-Bestball 4:55 Stunden
      Anfängerturnier 5:25 Stunden
      In den Zeitvorgaben sind, nach 9-Loch, 10 Minuten Pause grundsätzlich eingeplant!
    6. Jeder Spieler muß sich von der Richtigkeit seiner auf der Scorekarte vermerkten Vorgabe vor Beginn des Spieles überzeugen und diese gegebenenfalls berichtigen lassen. Wird die Vorgabe eines rechtzeitig gemeldeten Bewerbers zwischen Meldeschluß und Spieltermin über eine eventuell festgesetzte Höchstvorgabe heraufgesetzt, muß der Bewerber mit der festgesetzten Höchstvorgabe antreten. Die Antrittsvorgabe gilt für sämtliche festgesetzten Runden eines Wettspiels. Bei Wettspielen über mehrere Runden, während der gesamten Saison (z.B. „Preis vom Herkules“), hat der Bewerber jedoch mit seiner jeweils aktuellen Vorgabe anzutreten.
    7. Bei kurzfristiger Abmeldung eines Viererpartners ist der nicht verhinderte Spielpartner verpflichtet, seine Mitspieler im Team als Zähler zu begleiten. Der Spielausschuß behält sich vor, einen Verstoß gegen diese Regel zu ahnden (z.B. Turniersperre).
    8. Der gesamte Platz (auch Tee 10) bleibt vor Beginn eines Turniers normalerweise gesperrt. Ausnahmen werden durch Aushang bekanntgegeben. Erster Abschlag 30 Minuten nach der letzten Gruppe des Turniers. In jedem Fall muß von den „Nicht-Turnierspielern“ zur letzten Gruppe des Turniers mindestens eine Bahn Abstand gehalten werden.
    9. Bei Netto-Lochwettspielen wird ¾ der Vorgabendifferenz gegeben.
    10. Sofern in der Ausschreibung nichts anderes bestimmt ist, wird bei Gleichheit der Brutto- oder Nettoergebnisse mehrerer Bewerber eines Wettspiels, wie folgt verfahren (im Netto stets unter Anrechnung der anteiligen Vorgaben):
      Für das Stechen werden 9 Löcher gewertet, und zwar die Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9 gemäß Vorgabenverteilungsschlüssel. Bei weiterer Gleichheit 6 Löcher (Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14), sodann 2 Löcher (Schwierigkeitsgrad 1, 18), dann das Loch mit dem Schwierigkeitsgrad 1. Besteht auch dann Gleichheit, entscheidet das Los. Bei Wettspielen mit mehr als 18 Löchern wird zum Stechen zunächst mit den letzten 54 bzw. 36 bzw. 18 Löchern begonnen (bei weiterer Gleichheit s.o.).
    11. In einem Wettspiel kann jeweils nur ein Preis gewonnen werden (etwaige Sonderpreise z.B. für „nearest to the pin“ ausgenommen). Die Reihenfolge der Preise wird in der Ausschreibung bekannt gegeben.
    12. Die Abgabe der Scorekarten erfolgt im Sekretariat.
    13. Wer bei Siegerehrungen als Preisträger wiederholt unentschuldigt fehlt, kann vom Preisausschuss belegt werden.
    14. Die Benutzung von Golf Carts bei vorgabewirksamen Wettspielen kann durch die Wettspielleitung gegen Vorlage eines ärztlichen Attestes erlaubt werden. In dem Attest muß bestätigt werden, daß die körperliche Behinderung des Bewerbers das Absolvieren einer Wettspielrunde ohne Cart nicht erlaubt.