Kopfleiste

Clubinformationen

Regeln

Platzregeln des Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe e.V.

  1. Jeder Platzbereich, in dem nicht gespielt werden darf, ist Boden in Ausbesserung – kenntlich gemacht durch blaue Pfähle und/oder weiße Einkreisungen. Hierzu gehören sämtliche Wintergrüns. Liegt der Ball eines Spielers in diesem Bereich, muss der Spieler Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch nehmen.
  2. Ist im Gelände ein Ball in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebettet, Sandstellen ausgenommen, so darf er straflos aufgenommen, gereinigt und so nah wie möglich an der Stelle, wo er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden.
  3. Schutz junger Bäume: Mit Pfählen und/oder Gießringen versehene Anpflanzungen sind – einschließlich des Gießrings – unbewegliche Hemmnisse. Wenn eine solche Anpflanzung die Standposition oder den Raum des beabsichtigten Schwungs eines Spielers behindert, muss der Ball straflos aufgenommen und nach Regel 24-2b fallen gelassen werden.
  4. Sämtliche fest eingebauten Sprengwasserauslässe sind unbewegliche Hemmnisse, von denen bei Behinderung Erleichterung nach Regel 24-2 in Anspruch genommen werden darf.
    Diese Erleichterung nach Regel 24-2 darf auch dann in Anspruch genommen werden, wenn der Ball innerhalb 2 Schlägerlängen vom Grün und der Sprengwasserauslässe in der Spiellinie zwischen Ball und Loch liegt.
  5. Die Ausgrenze des Platzes ist mit weißen Pfählen gekennzeichnet.
  6. Elektrozaun ist unbewegliches Hemmnis.
  7. Bahn 6: Zwei Meter hoher Zaun im Wald ist die Ausgrenze.
  8. Links von Bahn 8 befinden sich jetzt weiße Pfähle (Ausgrenze).
  9. Auf Bahn 10 und 13 ist die ehemalige (mit Kies aufgefüllte) Regendrainage Boden in Ausbesserung.
  10. Eine straflose Erleichterung nach Regel 25-1, darf bei Maulwurfhügeln – egal ob frisch oder bearbeitet – auf dem gesamten Gelände in Anspruch genommen werden.
    Eine Erleichterung darf nicht in Anspruch genommen werden, wenn lediglich der Stand des Spielers betroffen ist.

Allgemeine Spielordnung des Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe e.V.

  1. Allgemeine Spielleitung
    Die allgemeine Spielleitung im Rahmen des allgemeinen Spielbetriebes während der Saison wird durch den Spielausschuß wahrgenommen. Dem Spielausschuß im GC Kassel-Wilh. gehören an:
    • Spielführer/-in
    • Pro´s
    • Jugendwart/-in
    • Captain der 1. Mannschaft
    • Captains:
      • Senioren
      • Damen
      • Herren
  2. Wettspielleitung
    Für Wettspiele wird die jeweilige Leitung in der Wettspielausschreibung festgelegt. Die Wettspielleitung besteht aus drei Personen, sie kann einen oder mehrere Platzrichter einsetzen.
  3. Vorgabenausschuß
    Der Vorgabenausschuß des Clubs wird aus 5 Mitgliedern des Spielausschusses gebildet. Ihm gehören an:
    • Spielführer/-in
    • Headpro
    • Jugendwart/-in
    • Captain der 1. Mannschaft
    • im Wechsel ein Captain:
      • Senioren
      • Damen
      • Herren
  4. Grundsätze für Wettspiele
    1. Einzelwettspiele werden in 3-er Gruppen gespielt.
      Die Startfolge ist 8 Minuten.
      In Vierer – Wettspielen und Anfängerturnieren ist die Startfolge 10 Minuten (ausgenommen „Klassischer Vierer“).
    2. Wünsche für eine bestimmte Startzeit oder Einteilung in eine bestimmte Startgruppe werden generell nicht berücksichtigt. Die Reihenfolge der Starts wird von der Wettspielleitung festgelegt. Der Bewerber muß zu der von der Spielleitung festgesetzten Zeit abspielen. Verspätungen bis zu 5 Minuten werden im Zählspiel mit zwei Schlägen am ersten Loch und im Lochspiel mit Lochverlust am ersten Loch bestraft. Bei Verspätungen von mehr als 5 Minuten erfolgt Disqualifikation.
    3. Es ist Höflichkeitspflicht aller Bewerber, um eine angemessene Vorbereitung vor dem Start (Tausch der Scorekarten / Markierung der Bälle / ggf. Einweisung durch den Starter, etc.) zu gewährleisten, sich spätestens 8 Minuten vor der festgelegten Startzeit in der Nähe des 1. Abschlags zur Verfügung des Starters einzufinden (ohne die Gruppe zu stören, die gerade abschlägt).
    4. Die Wettspielteilnehmer sind gehalten, zügig zu spielen. Kann eine Gruppe ihren Platz innerhalb eines Wettspiels nicht halten und verliert mehr als eine Spielbahn auf die vor ihr spielende Gruppe, hat sie nachfolgende, schneller spielende Gruppen unverzüglich durchspielen zu lassen.
    5. Für Wettspiele sind folgende Höchstspielzeiten festgesetzt, bei deren Überschreitung ebenfalls nach Regel 6.7 verfahren wird:
      Stableford 4:25 Stunden
      Zählspiel 4:40 Stunden
      Klassischer Vierer 3:55 Stunden
      Vierer-Auswahldrive 4:40 Stunden
      Vierball-Bestball 4:55 Stunden
      Anfängerturnier 5:25 Stunden
      In den Zeitvorgaben sind, nach 9-Loch, 10 Minuten Pause grundsätzlich eingeplant!
    6. Jeder Spieler muß sich von der Richtigkeit seiner auf der Scorekarte vermerkten Vorgabe vor Beginn des Spieles überzeugen und diese gegebenenfalls berichtigen lassen. Wird die Vorgabe eines rechtzeitig gemeldeten Bewerbers zwischen Meldeschluß und Spieltermin über eine eventuell festgesetzte Höchstvorgabe heraufgesetzt, muß der Bewerber mit der festgesetzten Höchstvorgabe antreten. Die Antrittsvorgabe gilt für sämtliche festgesetzten Runden eines Wettspiels. Bei Wettspielen über mehrere Runden, während der gesamten Saison (z.B. „Preis vom Herkules“), hat der Bewerber jedoch mit seiner jeweils aktuellen Vorgabe anzutreten.
    7. Bei kurzfristiger Abmeldung eines Viererpartners ist der nicht verhinderte Spielpartner verpflichtet, seine Mitspieler im Team als Zähler zu begleiten. Der Spielausschuß behält sich vor, einen Verstoß gegen diese Regel zu ahnden (z.B. Turniersperre).
    8. Der gesamte Platz (auch Tee 10) bleibt vor Beginn eines Turniers normalerweise gesperrt. Ausnahmen werden durch Aushang bekanntgegeben. Erster Abschlag 30 Minuten nach der letzten Gruppe des Turniers. In jedem Fall muß von den „Nicht-Turnierspielern“ zur letzten Gruppe des Turniers mindestens eine Bahn Abstand gehalten werden.
    9. Bei Netto-Lochwettspielen wird ¾ der Vorgabendifferenz gegeben.
    10. Sofern in der Ausschreibung nichts anderes bestimmt ist, wird bei Gleichheit der Brutto- oder Nettoergebnisse mehrerer Bewerber eines Wettspiels, wie folgt verfahren (im Netto stets unter Anrechnung der anteiligen Vorgaben):
      Für das Stechen werden 9 Löcher gewertet, und zwar die Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9 gemäß Vorgabenverteilungsschlüssel. Bei weiterer Gleichheit 6 Löcher (Schwierigkeitsgrad 1, 18, 3, 16, 5, 14), sodann 2 Löcher (Schwierigkeitsgrad 1, 18), dann das Loch mit dem Schwierigkeitsgrad 1. Besteht auch dann Gleichheit, entscheidet das Los. Bei Wettspielen mit mehr als 18 Löchern wird zum Stechen zunächst mit den letzten 54 bzw. 36 bzw. 18 Löchern begonnen (bei weiterer Gleichheit s.o.).
    11. In einem Wettspiel kann jeweils nur ein Preis gewonnen werden (etwaige Sonderpreise z.B. für „nearest to the pin“ ausgenommen). Die Reihenfolge der Preise wird in der Ausschreibung bekannt gegeben.
    12. Die Abgabe der Scorekarten erfolgt im Wettspielbüro. Sie gelten als abgegeben, sobald sie im Scorekartenbehälter liegen.
    13. Wer bei Siegerehrungen als Preisträger wiederholt unentschuldigt fehlt, kann vom Spielausschuß mit Turniersperre belegt werden.
    14. Die Benutzung von Golf Carts bei vorgabewirksamen Wettspielen kann durch die Wettspielleitung gegen Vorlage eines ärztlichen Attestes erlaubt werden. In dem Attest muß bestätigt werden, daß die körperliche Behinderung des Bewerbers das Absolvieren einer Wettspielrunde ohne Cart nicht erlaubt.